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Das Freizeitteam

Verantwortlicher:
Falko Grothe
Tel.: 0157 3088 4678
E-Mail: freizeitteam@tuerkiyemspor.info

Kader:
Tor: René, Ali
Abwehr: Stefan, Joschka, Bastian, Johannes Rö., Sebastian, Karim, Arthur
Mittelfeld: Edgar, Marcel, Jonas, Arne, Falko, Lüder, Jacob, Hannes, Johannes Ru., Amadou, Rachid
Sturm: Lukas, Joel, Amrit, Uwe, Reza, Johann

Spielklasse:
Freizeit Kreisliga A

Trainingszeiten:
Mittwoch 20:00-21:30 Sportplatz Blücherstraße, Freitag 19:30-21:30 Sportplatz Wiener Straße

 

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Kein Pokalglück

Am Samstag, 5. September, startete die Saison für unser Freizeitteam im Holger-Blichmann-Pokal (dem Berlin-Pokal der Freizeitligen). Gegen die zwei Klassen höher spielenden Knallrot Wilmersdorf aus der Landesliga war von Beginn an klar, dass es nicht einfach wird, aber das hieß nicht, dass wir mit nahezu allen Spielern an Bord und tüchtiger Vorbereitung  chancenlos sein würden.

In der Anfangsphase sah es so aus, als würde der Matchplan aufgehen: Wir verteidigten tief und gut und hätten durch zwei schön heraus gespielten Konterchancen auch in Führung gehen können. Die Wilmersdorfer wussten sich anfangs nur mit langen Bällen oder Einzelaktion zu helfen, was bei ihnen auch zu ein wenig Frust führte, schließlich hatte man es „nur" mit einem Kreisligiste zu tun.

Knallrot hatte zwar überwiegend den Ball und konnte ohne Probleme bis zur Mittellinie vorspielen ohne gestört zu werden, aber sobald es näher an unser Tor ging, waren alle Räume zu und es gab kaum Anspielstationen. Das Glück war an diesem Tag allerdings nicht auf unserer Seite, was wir auch bald merken sollten. Beim ersten Gegentor wurde ein langer Ball falsch eingeschätzt, den zweiten Ball konnte der Gegner erobern, quergeben und aus kurzer Distanz einnetzen.

Kurz darauf verschuldeten wir das zweite Tor mehr oder weniger selbst, als ein zu kurzer Abstoß in den Fuß des Gegners geriet und nach kurzem Dribbling eingeschossen wurde. Noch kurz vor der Pause sorgte eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld, die sehr wuchtig eingeköpft wurde, für das 0:3.

Die Stimmung war aufgrund der drei Treffer Rückstand in der Halbzeit eher verhalten, da sich der Gegner eigentlich keine Chancen erspielen konnte sondern unsere Fehler eiskalt ausnutzte. Das Vorhaben, nach der Pause auf den Platz zu gehen und direkt Druck auszuüben, Bälle früh zu erobern und evtl. mit einem schnellen 1:3 noch einmal an der zweiten Pokalrunde zu schnuppern, währte nur kurz. In der ersten Minute nach Wiederanpfiff gingen wir derart dilletantisch ins Angriffspressing, dass das komplette Team durch einen hohen Ball über die Abwehr aus dem Spiel genommen werden konnte und direkt das 0:4 fiel. In der zweiten Hälfte häuften sich dann die Chancen auf beiden Seiten, das Bild blieb aber das gewohnte: Knallrot traf, Türkiyem versagten vor dem Tor die Nerven. So tauchten Lüder, Lukas und Martin mehrfach in guten Positionen vor dem gegnerischen Tor auf, mehr als zwei Lattenschüsse sprangen dabei aber nicht heraus. Der Endstand von 8:0 von Knallrot Wilmersdorf entspricht zwar nicht dem Spielverlauf, verdient war der Sieg für die Landesligisten allemal. Und aufs Torverhältnis kommt es im Pokal ja eh nicht an.

Es spielten: Rene – Johannes, Phillip (65. Stefan), Sebastian, Norman – Karim (45. Philipp), Falko, Edgar, Rachid (45. Lüder) – Martin, Lukas (rz)

Sommerpause aktiv

Vorigen Samstag (11. Juli) nahmen wir mit einem Mixed-Team am 5. TeBe-Fanturnierteil. Bei angenehmem Sommerwetter und großartiger Atmosphäre auf der Wally-Wittmann-Sportanlage wurde in zwei Gruppen á 5 Teams gespielt, die großteils jeweils aus zwei Teams zusammengelegt wurden. So kamen wir zum Vergnügen und der Ehre mit dem Team antifa döbling (First Vienna Footballclub 1894 Supporters) zusammen zu spielen.

Mit etwas Verzögerung ging es gegen 11 Uhr los. In den ersten beiden Spielen gegen Vecchio Brigata aus Zürich und das Doppel VfB für Alle / Almighty Air-Pumps (Oldenburg / Frankfurt) brachten wir ziemlich gute Ansätze zustande, spielten die generischen Teams teilweise vor deren Tor fest, brachten den Ball aber einfach nicht dort unter, kassierten dann wiederum Kontertore. Vecchio Brigata unterlagen wir unglücklich mit 0:2, das zweite Spiel endete gar 1:4. Hier gelang uns nach vielen Torchancen auch erst kurz vor Schluss mit dem 1:4 durch Norman der erste Treffer des Turniers. 

Als dann aber endlich Buratino auf der Anlage aufschlug und uns verstärkte, ging es schlagartig bergauf. Gegen die Veilchenladies Tennis Borussia (TeBes U15 mit Trainer/innen-Verstärkung) gewannen wir durch Tore von Rashid und Johannes ungefährdet mit 2:0. Im abschließenden Gruppenspiel brachten wir mit abgefahren guter Abwehrarbeit und brandgefährlichen Kontern das überragende Team unserer Gruppe (und die späteren Turniersieger), LSVD / Marienthal United 08, an den Rand der Niederlage. Erneut war es Norman, der traf, und erst in den letzten Sekunden des Spiels mussten wir leider nach einer Ecke noch das 1:1 kassieren. 

In der Gesamtabrechnung beendeten wir so die Gruppe als Vierter, was uns zum Abschluss das Spiel um Platz 7 gegen Roter Stern Leipzig / Strafraummiliz (Arminia Hannover) einbrachte. Über weite Strecken waren wir hier vor allem läuferisch das überlegene Team, und holten uns durch Tore unserer Wiener Mitspieler Elias und Noah mit 2:0 den siebten Platz. 

Für uns spielten Dani (im Tor) und Aletta aus dem 7er-Frauen-Team, Benny, Elias und Noah von der Antifa Döbling sowie aus dem Freizeit-Team Norman, Rashid, Sieben, Bura und Johannes.

Wir hatten einen guten Tag und viel Spaß in den Spielen. Ein großer Dank geht an die Tebe Party Army (Bataillon d'Amour) für die Organisation und alle teilnehmenden Teams für die tolle und freundliche Stimmung. Nächstes Jahr gerne wieder! 


 

Sommerliches Freundschaftsturnier

Zum 2. Turnier, welches von unserem Freizeitteam letzten Samstag ausgerichtet wurde, nicht über das Wetter zu schreiben, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Es gibt sonst immer schöne Einleitungen mit dem Wetter und wie herrlich warm oder kalt das Ganze war, aber Samstag hatte es das Hoch "Annelie" dann doch etwas sehr gut gemeint. Schon beim Aufbau für die Turnierleitung und den Bücherstand floss der Schweiß beim zusehen, womit klar wurde, dass die größte Herausforderung für die Teams die Temperaturen und der Wasserhaushalt sein werden.

Geplant und angefragt waren 9 Teams, zwei kurzfristige Absagen ließen das Feld allerdings schrumpfen. Aber auch das sollte für die Turnierplanung kein Hindernis sein und dem sonnigen Spaß keinen Abbruch bringen. Durch knappe Besetzung der Teams HEROES und Tschaika Leningrad, wurde dann noch das Team Heroes Leningrad neu gegründet, so dass am Ende 6 Teams am Start waren: Türkiyemspor I und II, Modulor, Champions ohne Grenzen, Roter Stern Flensburg und das zusammengelegte Team Heroes Leningrad. Gespielt wurde im Modus "Jeder gegen Jeden", so das auch Spielzeittechnisch niemand zu kurz kommt.

Für Getränke und Flüssigkeiten wurde in Form von Wasser und Wassermelonen gesorgt, so dass die Wahrscheinlichkeiten minimiert wurden, dass wegen der Hitze jemand abklappt, was auch nicht passierte, dank der ausreichend Wassereimer am Spielfeldrand.

Leider traten nur 3 Teams als Mixed-Teams an, obwohl der Anspruch bestand dass alle Teams als solche antreten. Da besteht Nachholbedarf für kommende Turniere. Alles in allem liefen die Spiele mit einigen Ausnahmen fair ab, wobei kleinere Verletzungen sich schlichtweg nicht vermeiden lassen. Engagement ist gut, Vorsicht aber besser.

Neben einer sehens- und hörenswerten spontanen musikalischen und tänzerischen Live-Show-Einlage wurde die Spiele wegen der geringeren Anzahl an Teams nur auf einem Kleinfeld gespielt, so dass man auch immer alle Spiele zu Gesicht bekam. Am Ende gewann Türkiyemspor I den Pokal zurück aus den Händen der Vorjahresgewinner Roter Stern Flensburg, die erst im Turnierverlauf zu Höchstleistung aufliefen. Wobei hier Getränke und der mitgebracht Pool maßgeblich beteiligt waren. Letzterer wurde als Gastgeschenk der Freizeitmannschaft von Türkiyemspor übergeben, was sicherlich ein Zugewinn nach Spielen werden wird. Leer gingt aber niemand aus, da jedes Team einen Preis stellte und das letzte Team als erstes ihren Preis aussuchten. Hier wurde ausgleichende Gerechtigkeit im Vergleich zum Turnier geübt.

Alles in allem ein schönes und entspanntes Turnier mit netten Teams bei bestem Wetter und guter Laune. Den Titel muss Türkiyemspor FZ und das Frauenteam dann nächstes Jahr verteidigen, wobei so ein Pokal auch gerne mal wandern darf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Saisonabschluss gegen BSG Kunst

Diesen Montagabend gab's auswärts bei der BSG Kunst das letzte Spiel der Saison. Als Gesamtmotto ließe sich wohl ganz gut das allseits bekannte Zitat von Jürgen Wegmann verwenden.

Wie so oft in den letzten Wochen war der Kader knapp auf Kante genäht, der eine potentielle Wechselspieler stellte schon beim Aufwärmen fest, dass sein Oberschenkel ihn am Spielen hindern würde. Wir fingen dennoch engagiert an. Im Spielaufbau hakte es einigermaßen, viel (vielleicht zu viel) lief über lange Bälle, wir ackerten uns dennoch ins Spiel rein und kamen im Prinzip so zu mehr Chancen als Kunst im ganzen Spiel, bei denen uns jedoch weitgehend das Glück fehlte.

Bezeichnend waren zwei Szenen kurz nacheinander um die 30. Minute herum: ein an sich reguläres Tor von Lukas wurde wegen angeblichen Abseits nicht anerkannt, und kurz darauf kam Edgar im Fünfmeterraum nicht mehr richtig an den Ball, den der Keeper so noch auf der Linie parieren konnte.

Motiviert gingen wir in die zweite Halbzeit, pressten minutenlang Kunst in deren Hälfte fest, die jedoch dann mit ihrer ersten wirklichen Möglichkeit infolge einer Ecke das 1:0 machten. In der Folge verloren wir leider den Faden, überließen Kunst mehr und mehr das Spiel und scheiterten bei den wenigen offensiven Möglichkeiten an der Schuss-Justierung oder der gegnerischen Abwehr.

Etwa 10 Minuten vor Schluss machte Kunsts Nummer 15 aus einem langen Freistoß per Kopf das 2:0. Wir stellten nun noch einmal um und setzten uns in der gegnerischen Hälfte fest. Endlich fiel so in der 84. Minute der überfällige Anschlusstreffer durch Lukas nach einem schönen Pass von Stefan in die Schnittstelle der Abwehr. Direkt nach dem anschließenden Anstoß machte Kunst jedoch das 3:1.

Unsere verzweifelten Angriffsbemühungen in den letzten Minuten führten zu keiner Ergebniskorrektur mehr, Kunst reichten eine gute Abwehrleistung, zwei Standards und ein Sonntagsschuss in den Winkel zu drei Toren. Somit beendeten wir die Saison leider etwas deprimierend mit der dritten Niederlage in Folge. Auf ein Neues nach dem Sommer!


Es spielten: Ali - Bura, Stefan, Batti, Norman - Rachid, Robert, Karim - Lüder, Lukas, Edgar

Hulk war stärker

Es gibt angenehmeres Wetter als diese quasi schattenlosen ca. 30°C (geschätzt) am letzten Samstag morgen. Es gibt bei entsprechendem Wetter auch weitaus angenehmere Orte als das Dach der Metro am Ostbahnhof. Es gibt bei all dem sicher auch angenehmere Gegner als den Tabellenzweiten Hulk City, das Team mit dem besten Angriff der Liga. Und es gibt schlussendlich auch angenehmere Ergebnisse als ein 1:8, um das gleich mal vorweg zu nehmen.

 

Aber reden wir doch erstmal vom Wetter; oder um es mit den (möglicherweise überspitzt formulierten) Worten eines Spielers dieses Teams zum Thema Aufwärmen zu sagen "Ich bin ca. 1 Minute gelaufen und dann wieder in den Kabinengang, weil da Schatten war..". Wundertüte hin, Überraschungen her: der grobe Rahmen des Spiels ist recht schnell zusammengefasst: wir standen eigentlich gut, verteidigten ordentlich und hatten sogar einige wenige Konterchancen - Hulk ließ währenddessen den Ball laufen, war spielerisch klar besser, blieb aber auch immer wieder und wieder hängen, nur um dann aus einer einzigen Unaufmerksamkeit nach etwa 20 Minuten das 1:0 zu machen.

Mit einem, allen Beteiligten heute noch unklaren, Elfmeter nach etwa einer halben Stunde sowie einem Doppelschlag direkt vor der Pause, ging es mit 4:0 für Hulk in die Kabinen. Es blieb äußerst warm, wir wechselten unseren einzigen Auswechsler ein, und auch wenn die Hitze nicht nur uns betraf, lief es nach der Pause ähnlich weiter wie zuvor.

 

 

Elfmeter Nummer zwei für Hulk brachte das 5:0, leider war auch dieser komplett unberechtigt. 

In der direkten Folge lief es allerdings bei uns wohl auch umstellungsbedingt durchaus besser, einen schönen Spielzug von Lukas über die rechte Seite beendete Joel nach Vorlage von Edgar zum 1:5. Da Hulk nun offenbar prinzipiell das Mittelfeld etwas offen ließ, kamen wir in der direkten Folge zu mehr Spielanteilen, von denen jedoch kein weiterer mehr Erfolg einbrachte, auch wenn dieser einige Male auf Kopf und Fuß zu liegen schien. Die Chancen waren also da, Hulk erhöhte währenddessen humorlos auf 6:1 und (durch den einzig berechtigten Elfmeter des Spiels) 7:1. 

Die letzte Viertelstunde mussten wir verletzungsbedingt dann noch in Unterzahl verbringen und auch noch das achte Tor kassieren, was somit am vorletzten Spieltag der Saison die höchste Saisonniederlage darstellte. Das letzte Saisonspiel steigt dann am kommenden Montag (15.06.2015, 19:30) bei der BSG Kunst.

Es spielten: Sieben - Bura, Batti, Rachid, Norman - Edgar, Uwe (46. Johannes), Lukas - Lüder, Falko, Joel


 

Neu sortiert gewonnen

Sonntag Nachmittag, 3. Mai, spielten wir zuhause auf dem Sportplatz Blücherstraße gegen die Tabellenersten von Titan. Knapp auf Kante genäht, waren wir genau 11 Spieler plus zwei Notfall-Backups, die bei schönem Frühlingswetter antraten.

Die Traineraufgaben wurden in Abwesenheit (verschiedene Gründe) des üblichen Gespanns auf mehrere Köpfe/Hände/Füße verteilt. Von Anfang an schien die Vorgabe klar: Hinten kompakt stehen, den spielstarken Gegnern (in der Liga bis dato erst eine Niederlage, und die auch nur wegen Nicht-Antretens) das Spiel schwer machen, um dann bei Balleroberung schnell umzuschalten.

Interessanterweise funktionierte dieser Plan ausgezeichnet: die Abwehr um Bura, Rashid, Stefan und Norman ließ trotz einiger Unsicherheiten, in dieser vorher noch nicht so gespielten Formation, keine echten Torchancen für Titan zu, bekam darin auch hervorragende Unterstützung durch den Rest des Teams.

Offensiv kamen einige schöne Pässe in die Tiefe in der Anfangs-viertelstunde noch nicht so recht an, dann wurde nachjustiert und Lukas stand zweimal (18. bzw. 28. Minute) nach Pässen von Joel bzw. Jonas goldrichtig knapp nicht im Abseits, spielte Schnelligkeit und Durchsetzungsvermögen zu zwei Treffern aus.

Titan kam etwas besser aus der Pause als wir, entwickelte mit einer offensiveren Ausrichtung und zwei frischen Spielern deutlich mehr Zug zum Tor als noch in der ersten Hälfte, spielte jedoch auch die Angriffe eher hektisch zu Ende. Das 1:2 nach gut einer Stunde fiel dann eher kurios, als nach unübersichtlicher Situation bei uns im Sechzehner ein Klärungsversuch von Stefan etwas abgefälscht in einer Mischung aus Kerze und Querschläger genau zwischen René und der Latte hindurch ins Netz fiel.

Titan wollte nun mehr, hatte auch Chancen, und wurde nunmehr von einem Konter von uns kalt überrascht: einen Steilpass von Lukas konnte Titans herausgelaufener Keeper nur kurz klären, Joel war aufmerksam und hob den Ball über den Keeper hinweg. Für einige Sekunden schien etwas sehr Seltsames zu passieren, niemand bewegte sich wirklich, außer dem Ball, der sehr sehr langsam zum 3:1 ins leere Tor rollte.

Der Jubel war umso größer. Mehr als der erneute Anschlusstreffer (aus mehr als abseitsverdächtiger Position) etwa 10 Minuten vor dem Ende sollte Titan nicht mehr gelingen, auch wenn bei uns allmählich die Kräfte schwanden. Hinten wurde weiterhin alles rausgeräumt, Uwe und Karim, beide noch nicht ganz wieder fit, machten ein sehr gutes Spiel auf der für sie nicht unbedingt gewohnten Doppelsechs, Lüder und Joel beackerten die Flügel auf der ganzen Platzlänge, Jonas war am Mittelkreis quasi der erste Verteidiger.

Mit einer hervorragenden, geschlossenen Teamleistung holten wir diese drei wichtigen Punkte, die uns im Aufstiegsrennen halten. Weiter geht es allerdings erst in knapp vier Wochen am letzten Maiwochenende, wiederum zuhause gegen Fortschritt Friedrichshain.

Es spielten: René - Bura (87. Edgar), Stefan, Rashid, Norman - Uwe, Karim, Lukas - Lüder, Jonas, Joel.

Remis im Westen

Donnerstagabend, 16. April, Hans-Rosenthal-Sportanlage am Kühlen Weg, tief in Charlottenburg. Aus dem Hinspiel im Dezember (0:2 zuhause) war noch eine Rechnung mit dem gastgebenden Team vom BSC Comet offen. Die Verletzungslage hatte sich seit dem vorherigen Spiel gegen Buch noch nicht weiter entspannt, dennoch bekamen wir ein schlagkräftiges und engagiertes Team auf den Platz.

Comet kombinierte im Mittelfeld, wir konterten: Nach einem schnellen weiten Freistoßpass von Falko in Comets Strafraum war Joel mit dem Kopf zu Stelle und markierte nach kaum zehn Minuten das 1:0. Trotz einiger Unsicherheiten standen wir defensiv mit einem tief gestaffelten 4-5-1 (das bei eigenem Ballbesitz offensiv zu einem 4-3-3 wurde) gut, und ließen keine wirklich ernsthaften Möglichkeiten zu. Die wenigen Bälle, die Marcel direkt aufs Tor bekam, fing oder erlief er sicher.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde landete ein weiter Abstoß Marcels auf dem linken Flügel, wo Joel den Ball per Kopf direkt in den 16m-Raum weiterleitete, Jonas verwertete diese Vorlage traumhaft sicher zum 2:0 ins linke Eck. Der folgende Anstoß Comets lieferte Anlass für bis hierhin noch nicht gänzlich geklärte Diskussionen. Einer von Comets Angreifern schlug den Ball direkt vom Anstoßpunkt hoch und weit in Richtung unseres Tores - und traf über den etwas weit vorn stehenden Keeper zum 1:2. Einen Pfiff des ansonsten gut agierenden Schiedsrichters hatte derweil niemand gehört.

Im Großen und Ganzen lief das Spiel nach der Pause in ähnlichen Bahnen weiter: Comet griff an, vergab aber seine Chancen, wir verteidigten, mitunter etwas hektisch, und suchten den Erfolg über Konter, blieben dabei jedoch auch erfolglos. In der 55. Minuten fiel dann das 2:2, als nach einem Missverständnis auf unserer rechten Abwehrseite ein etwas zu kurz geklärter Ball über den herausgelaufenen Marcel hinweg in die Maschen gehoben wurde.

Comet drehte danach weiter auf, erspielte sich einige vielversprechende Chancen, die jedoch allesamt am Ziel vorbei gingen oder im letzten Moment noch geklärt werden konnten. Auch wir kamen noch zu Möglichkeiten, trafen jedoch kurz vor Schluss das Tor auch nicht mehr. So blieb es bei einem, den Spielanteilen wohl entsprechenden, allerdings für uns etwas enttäuschenden Remis. Es spielten: Marcel - Bura, Stefan, Batti (60. Norman), Rachid - Falko (84. Jo), Arthur, Edgar - Joel, Jonas, Lüder (70. Uwe).

Nach einem spielfreien Wochenende diese Woche folgt das nächste Heimspiel am 03.05. um 15:30 zuhause auf dem Sportplatz Blücherstraße gegen die Tabellenersten von Titan. (fg)


Verdientes 3:1 gegen Buch

Nach den beiden sieglosen Spielen vor Ostern (siehe unten), stand am letzten Sonntag das Heimspiel gegen Blau-Weiß Buch an. Auch aufgrund einiger verletzter Spieler stand hierbei wiederum ein Team auf dem Platz, das so vorher noch nie zusammengespielt hatte.

Nach einer etwas hektischen Anfangsphase fiel mit der ersten großen Chance nach gut 10 Minuten quasi aus dem Nichts heraus das 1:0 für uns. Einen langen Ball von Falko aus der eigenen Hälfte erlief Jonas am Strafraumeck, tankte sich gegen zwei Verteidiger durch und vollendete ins kurze Eck. Nur wenige Minuten später machte Lüder, der in dieser Situation im Gegensatz zu Jonas eben nicht im Abseits stand, aus einem zweiten mustergültigen Konter das 2:0. Wiederum war dem ein schöner öffnender Pass von Falko vorausgegangen, nachdem Bura den Ball am eigenen 16er gewonnen hatte.

Im Folgenden kamen beide Teams zu Chancen, ein weiteres Tor sollte in Hälfte Eins trotz Möglichkeiten für Edgar und Rachid jedoch nicht fallen. Buch fiel neben durchaus vorhanden spielerischen Ansätzen vor allem durch gesteigerte Aggressivität auf, die sich vor allem lautstark und redundant verbal äußerte. Glücklicherweise ließen wir uns weder davon noch vom 1:2-Anschlusstreffer der Gäste kurz nach der Halbzeit aus der Fassung bringen. Die Abwehr um Batti und Stefan hielt den Laden dicht, das ganze Team arbeitete defensiv sehr gut mit und so überlebten wir auch mitunter chaotische Phasen recht souverän.

Wirklich nennenswerte Gelegenheiten hatte Buch, außer einem abgefälschten Freistoß an den Pfosten, nicht, René im Tor fing viele Bälle sicher. Allerdings taten auch wir uns vor dem Tor schwer, bis Falko in der 75. Minute mit einem sehenswerten Freistoß aus gut 35 Metern, der sich genau zwischen der Latte und den Händen des Keepers hindurch ins Netz senkte, für das spielentscheidende 3:1 sorgte. Somit standen am Ende eine erfreulich starke, geschlossene Teamleistung und drei verdiente Punkte.

Es spielten: René - Rachid, Batti, Stefan, Bura (60. Norman) - Edgar, Arthur, Falko - Joel, Jonas, Lüder

(fg)

Ein ausgeglichenes Spiel

In der ersten Halbzeit war der Ballbesitz gleich verteilt, leider ohne wirkliche gefährliche Torraumszenen und klare Chancen. Beide Abwehrreihen standen gut. Wir hatten vereinzelte Torschüsse, die aber für unsere Gäste der BSG Kunst keine wirkliche Gefahr darstellten.

In der zweiten Halbzeit hatten wir uns durch gute Kombinationen und sicheres Passspiel eine optische Überlegenheit erspielt. Jetzt merkte man auch den Willen, das Spiel zu gewinnen und Tore zu erzielen. Trotz der spielerischen Überlegenheit fehlte vorne die Präzision für den letzten Pass, dafür wurde gut über außen gespielt.

Zwei gefährliche Flanken führten zu Grosschancen. Einmal köpfte Raschid knapp am Pfosten vorbei, einmal Stefan an den Innenpfosten. Doch leider rollte der Ball anschließend die Torlinie entlang. Da von uns niemand da war um abzustauben, klärte ein Abwehrspieler den Ball.

Der Gegner stand in der zweiten Halbzeit nur hinten drin und spielte auf Konter mit langen Bällen auf ihre Stürmer, die aber gegen unser gute Abwehr nicht
durchkamen.

Am Ende ein gerechtes und torloses Unentschieden! (rz, tsa)


Keine Punkte in Neukölln

 Trotz Sonne und großen Vorsätzen war am vorigen Sonntag gegen den Tabellen-fünften Fakhro Berlin, zwischen Autobahn-zubringer und Industriegebiet auf dem Neuköllner Jubiläumssportplatz, nichts zu holen. Nach phasenweise ordentlicher erster Hälfte und etwas unglücklichem 0:1-Rückstand, lief in der zweiten Halbzeit, aus welchen Gründen auch immer, leider nicht mehr viel zusammen. Etwas erratische Schiedsrichterentscheidungen und steigende Unruhe im Team taten ärgerlicherweise ihr Übriges, sodass wir am Ende mit 0:5 vom Platz gingen.


Unentschieden in Schöneberg

Nach der dann doch noch eine Woche längeren Spielpause stand am vergangenen Sonntag endlich wieder ein Punktspiel auf dem Plan. Bei Sonne und frühlingshaften Temperaturen trafen wir am Vorarlberger Damm auf den Tabellenzweiten 1. FC Schöneberg.
Durch etwas verworrene Umstände hatten wir unseren eigenen Trikotsatz nicht parat, jedoch fand sich schnell einen spontane Lösung, dank derer wir in den Trikots von Türkiyemspors U17 auflaufen konnten (siehe Foto).
Wir fanden schnell ins Spiel und hatten einige gute Chancen, wurden aber nach einer knappen Viertelstunde von einem sauber ausgespielten Angriff der Schöneberger kalt überrascht. Bis zur Halbzeit wurde auf den Ausgleich gedrängt, der allerdings trotz bester, teils sehr schön herausgespielter Möglichkeiten nicht fallen wollte. Mindestens einmal stand dabei auch die Querlatte im Weg.
Dafür dauerte es dann in der zweiten Hälfte keine zwei Minuten, und es stand durch einen Flachschuss von Lukas aus halbrechter Position 1:1. Es folgten einige verrückte Minuten: Nach einem Traumpass von Arne traf wieder Lukas zum 2:1, beinahe postwendend fiel jedoch das 2:2 durch ein Eigentor per Kopf von Lüder. Wiederum nur wenige Minuten später fand eine scharf von links hereingeschlagene Flanke von Joschka Lukas' Kopf, und es stand 3:2 für uns. Das Spiel beruhigte sich nun erst einmal, im Prinzip hatten wir es ganz gut im Griff. Die Abwehr stand, der Ball lief.
Nachdem nach etwa einer Stunde Arne leider angeschlagen vom Platz musste, verloren wir allerdings etwas den Faden. Chancen gab es nun auf beiden Seiten, die jedoch nicht konsequent genug zu Ende gespielt wurden. Nach einer unübersichtlichen Situation an der Seitenauslinie 15 Minuten vor Schluss wurde Schöneberg ein sehr fragwürdiger Freistoß zugesprochen, der letztendlich zum erneuten Ausgleich führte. Dieses Mal war es Lukas, der den Ball unglücklich ins eigene Tor grätschte. Weitere Tore fielen nicht mehr, beide Teams hatte jedoch noch ihre Möglichkeiten, und trennten sich am Ende in einem guten Spiel wohl auch verdient 3:3.

Es spielten: Sieben - Karim, Basti, Batti, Joschka - Lüder, Falko, Arne (58. Jacob, 80. Reza), Joel - Lukas, Amrit (46. Uwe)

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